Klimagarten Wiedikon +

+ Die Fachjury empfiehlt , diese Idee um die Idee «Das letzte Grasen – Eine Wiese für die Zukunft» zu ergänzen, um Synergien, Wissen, Austausch und die Wirkung im Quartier bestmöglich zu nutzen.
Kurzzusammenfassung
Ein offener Klimagarten ermöglicht es, Kräuter und Lebensmittel direkt im Quartier anzubauen und zu ernten. Er verbindet nachhaltige Ernährung mit Begegnung und gemeinschaftlichem Lernen. So wird klimafreundliches Verhalten im Alltag einfach erlebbar und übertragbar.
Was soll entstehen?
Stell dir vor: Du kommst abends nach Hause – und statt schnell noch Kräuter im Supermarkt zu kaufen, gehst du kurz im Quartier vorbei und pflückst frischen Salbei, Thymian oder Rosmarin. Direkt auf dem Nachhauseweg. Im Quartier soll ein offener Klimagarten für alle entstehen – ein Ort zum Anbauen, Begegnen und Mitmachen. Viele Stadtbewohner:innen haben keinen Zugang zu einem Garten. Gleichzeitig werden selbst einfache Lebensmittel wie Kräuter oft über weite Distanzen transportiert und aufwendig verpackt.
Der Klimagarten setzt genau hier an: lokale Produktion von Kräutern und ausgewählten Lebensmitteln, weniger Transport und Verpackung sowie ein klimafreundlicher Alltag im Quartier. Der grösste Hebel liegt darin, dass Menschen direkt erleben, wie einfach nachhaltiges Verhalten im Alltag sein kann. Der Garten wird gemeinsam mit dem Quartier als „Generationenwerkstatt“ aufgebaut und betrieben – zusammen mit lokalen Akteur:innen (u. a. Kirche, Schule und interessierten Bewohner:innen).
Intep und INTER ACT entwickeln und realisieren den Klimagarten gemeinsam mit dem Quartier: Sie übernehmen den Aufbau und die Gestaltung des Gartens, organisieren und begleiten die Umsetzung, binden Fachwissen ein (z. B. klimaresiliente Bepflanzung, wassersparende Bewässerung, Wissen zum Gebrauch von alten Kräutersorten) und sorgen für einen funktionierenden und langfristigen Betrieb. Ziel ist es, den Einstieg so einfach wie möglich zu machen – und ein Projekt zu schaffen, das auch in anderen Quartieren umgesetzt werden kann.
Beispiel
Als mögliche Referenzen empfehlen wir einen Blick auf die Stadionbrache (https://www.stadionbrache.ch) oder den Wilden Platz. Was gefällt euch daran besonders? Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen in den Kommentaren!
Bist du eine Einzelperson oder Teil einer Gruppe?
Wir sind ein Unternehmen (z.B. Start-Up, KMU)
Name
Intep – Integrale Planung GmbH
Setzt du die Idee allein um oder suchst du noch Mitstreiter*innen?
Ich/wir suchen noch Mitstreiter*innen
Beschreibe den/die Ort(e)
Gespräche zur Umsetzung laufen aktuell mit der reformierten Kirche – der Standort ist ein zentraler nächster Schritt. Weitere geeignete Orte im Quartier sind ebenfalls denkbar – Hinweise nehmen wir gerne auf.
URL
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+ Das letzte Grasen – Eine Wiese für die Zukunft
Projektnummer
2317
Kurzbeschreibung
«Das letzte Grasen» bringt das Thema Ernährung und Klimawirkung als künstlerisch-kulturelles Format ins Quartier. Mit Installationen, Veranstaltungen und Dialogformaten wird ein spielerischer und reflektierter Zugang zu Konsum, Tierhaltung und Ernährung geschaffen. So entsteht ein öffentlicher Raum für Austausch, Irritation und neue Perspektiven.
Name
Verein 3art3 / Daniel Hellmann in Zusammenarbeit mit Moin Moin Productions, u.a.
URL
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