Mit Linux die Lebensdauer deines Laptops verdoppeln und so CO₂, Energie und kostbare Ressourcen sparen

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Kurzzusammenfassung

Monatliche Workshops unterstützen Bewohner*innen und Betriebe beim Umstieg auf Linux, um funktionierende Geräte länger zu nutzen. So werden Elektroschrott und Ressourcenverbrauch reduziert und digitale Souveränität gestärkt. Das Projekt zeigt eine einfache, kostengünstige Alternative zu Neukäufen auf.

Was soll entstehen?

Wir vom gemeinnützigen Verein revamp-it schlagen vor, mindestens einmal monatlich einen Workshop im Pilotquartier zur Installation eines Linux-Betriebssystems auf dem eigenen Laptop oder Computer und zum Support bei der täglichen Arbeit mit Linux für alle Bewohner*innen und Kleinbetriebe des Pilotquartiers anzubieten. 

Hintergrund: Die weitaus meisten Computer und Laptops werden heute entsorgt, obwohl sie von der Hardware her noch einwandfrei funktionieren und auch noch schnell und gut damit gearbeitet werden kann. Der häufigste Grund für die Anschaffung eines neuen Laptops ist, dass Microsoft keine Sicherheits-Updates mehr für die installierte Windows-Version anbietet und ein Upgrade auf eine neue Windows-Version (aktuell von Windows 10 auf 11) auf dem bisherigen Gerät von Microsoft nicht mehr unterstützt wird. Das gleiche gilt für Apple in Bezug auf Mac-Laptops und -Computer. 

Mit der Installation von Linux als Betriebssystem können diese Geräte mindestens weitere 5 bis 10 Jahre mit den aktuellen Versionen aller Programme inklusive aller Sicherheitsupdates genutzt werden. Linux wird von tausenden engagierter Menschen auf der ganzen Welt laufend als freie Software weiterentwickelt, die Nutzung ist ohne Lizenzkosten für alle möglich und heute von der Benutzerfreundlichkeit gegenüber Windows und Mac ebenbürtig. 

Durch die deutlich längere Nutzung der Computer müssen weniger neue Geräte produziert werden, was grosse Einsparungen an Energie, Wasser, Treibhausgasen und kostbaren Rohstoffen bedeutet und gleichzeitig Elektroschrott reduziert. Ein weiterer Vorteil der Nutzung von Linux ist, dass wir uns aus der Abhängigkeit der beiden grossen Techfirmen aus den USA lösen und mehr digitale Souveränität gewinnen. Dies ist auch ein Grund, warum vermehrt in Europa von öffentlichen Institutionen auf Linux als Betriebssystem umgestellt wird wie beispielsweise das Land Dänemark und die Städte Kopenhagen und Aarhus, das deutsche Bundesland Schleswig-Holstein oder die Stadt Lyon in Frankreich. Auch die Organisation Informatik der Stadt Zürich plant ein Pilotprojekt mit Linux als Betriebssystem. So liegt es nahe, für die Bewohner*innen und Kleinbetriebe des Pilotquartiers NettoNull auch die Möglichkeit anzubieten, auf Linux umzusteigen und damit erste Erfahrungen zu sammeln.

Beispiel

Wir vom Verein revamp-it führen seit vielen Jahren regelmässig Linux-Workshops durch und haben damit viel Erfahrung gesammelt, z.B. im Rahmen des zweimal jährlich stattfindenden internationalen Linux Presentation Day, an den Informatiktagen in Zürich, im Rahmen von 'Zürich lernt' etc. 

Bist du eine Einzelperson oder Teil einer Gruppe?

Wir sind eine Organisation (z.B. Verein, Stiftung, Bildungseinrichtung, NGO)

Name

Verein revamp-it

Setzt du die Idee allein um oder suchst du noch Mitstreiter*innen?

Ich/wir setzen die Idee selbstständig um

Beschreibe den/die Ort(e)

Abwechselnd an verschiedenen Orten im Pilotquartier, z.B. Ortsmuseum Wiedikon, Kirchgemeindehaus Bühl, Bethaus Wiedikon, Räume in den Schulen im Pilotquartier, ...

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