Quartierwährung

Kurzzusammenfassung
Das Projekt entwickelt eine Lokalwährung für das Quartier, um klimafreundliches Verhalten und lokale Kreisläufe zu fördern. Zunächst werden Potenziale und Umsetzungsoptionen analysiert, danach ist eine Pilotumsetzung möglich. Ziel ist es, strukturelle Ursachen von Emissionen im Alltag anzugehen.
Was soll entstehen?
Der Klimawandel ist Symptom einer grundlegenderen ökonomischen und gesellschaftlichen Krise. Das Bewusstsein dafür ist wichtig, damit hilfreiche Initiativen wie ein Pilotquartier nicht zu einer polarisierenden Diskussion über oberflächliche lineare Massnahmen führen. Um die gewünschte Veränderung (Netto-Null) zu erreichen, ist es unerlässlich, die Wurzelprobleme in unserem sozioökonomischen System zu adressieren. Unser dominierendes Wirtschaftssystem verursacht Druck, der zu negativen Externalitäten wie Treibhausgasemissionen führt. Deren effektive Bepreisung als Lösung funktioniert nur in der Theorie und internationale Abkommen zerfallen aufgrund von Geopolitik. Seit der Institutionalisierung des modernen (Zentral)Bankensystems vor gut 100 Jahren wird dessen mangelnde Vielfalt von unterschiedlichsten Seiten kritisiert. Die breiten Vorteile von Lokalwährungen sind erforscht, anerkannt und mit historischen Beispielen belegt (bspw. Das Wunder von Wörgl). Die technologische Entwicklung und die Lehren aus gescheiterten Versuchen (bspw. www.leu.zurich) bieten heute erfolgversprechende Möglichkeiten, den Klimawandel an der Wurzel zu packen und polarisierte Fronten zu durchbrechen.
Das Pilotquartier ist aufgrund seiner Aktivierung und Vernetzung von lokalen Akteuren eine einmalige Chance eine Lokalwährung zu lancieren. Durch bereits zugesagte wissenschaftliche Begleitung (insb. Universität Zürich Finanzprofessor Thorsten Hens) und enge Verbindungen mit international führenden Akteur:innen im Bereich (bspw. https://edin-rose.com) besteht die notwendige Expertise und Energie. Eine mögliche Zusammenarbeit mit der Stadt(Verwaltung) könnte die Erfolgschancen noch zusätzlich erhöhen.
In einer ersten Phase werden Umsetzungsoptionen wissenschaftlich fundiert erarbeitet (Kostenschätzung von 50'000-100'000 CHF). Dies beinhaltet die Eruierung von Design- und Umsetzungsfehlern aus vergangenen Versuchen von Lokalwährungen in Zusammenarbeit mit Finanzprofessor Thorsten Hens, Beziehungsstärkung im Quartier sowie städtische und internationale Kollaborationen basierend auf bereits vorhanden Netzwerken (bspw. www.stadtkloster.ch), Eruierung von Potenzial und Bedürfnissen mit Quartierbevölkerung und anderen Projekten vom Pilotquartier, Abschliessend die Vorlage von verschiedenen Umsetzungsoptionen inklusive Erfolgsvoraussetzungen.
In einer zweiten optionalen Phase würde in Kooperation mit dem Pilotquartier die Umsetzung begleitet werden (Kostenschätzung von 100'000 bis 150'000 CHF). Dies beinhaltet: Technische Angebote (bspw. Währungsausgabe und -handel), Erlebbare Prototypen (bspw. an Quartierfest), Enge und gezielte Vernetzung im Quartier (insb. mit Pilotquartier Projektteam), Regelmässiges Reporting inklusive Vorschläge für Begleitmassnahmen, Anpassungen aufgrund Erkenntnissen aus internationalem Netzwerk und Wissenschaft, Handhabung von lokal entstehenden Bedürfnissen und Herausforderungen.
Beispiel
Partnerorganisation in Berlin: haelp
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Name
Theo Helfenstein
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Beschreibe den/die Ort(e)
Ganzes Quartier und darüber hinaus
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