ShareQuartier *

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*Hinweis: Die Fachjury legt fest, dass die beiden Ideen «SHIRCLE things: Library of Things » und «Verschenken vervielfachen mit einem TauschOmat» ausschliesslich gemeinsam weitergeführt werden, um das volle Potenzial der Ansätze zu nutzen.

 

SHIRCLE things: Library of Things

Projektnummer

2273

Kurzzusammenfassung

SHIRCLE things schafft im Quartier eine zentrale „Library of Things“, in der Alltagsgegenstände einfach ausgeliehen statt gekauft werden können. Über ein unkompliziertes Self-Checkout-System erhalten Bewohner*innen Zugang zu einer grossen Auswahl an Geräten und Equipment. So werden Kosten, Platzbedarf und Ressourcenverbrauch reduziert und gemeinschaftliches Nutzen gestärkt.

Was soll entstehen?

Selten gebrauchte Alltagsgegenstände (Teppichreiniger, Tischgrills, SUPs usw) sind teuer neu zu kaufen, zeitaufwändig gebraucht zu erwerben und brauchen wertvollen Platz im kleinen Keller. Gut vernetzte ZürcherInnen oder solche mit ausreichend finanziellen Mitteln können flexibel reagieren. Alle anderen sind auf konventionelles Kaufen-und-Verkaufen angewiesen – teure Neukäufe oder aufwändiges Suchen. Eine strukturierte Ausleih-Lösung existiert bislang nicht. Wir glauben, ZürcherInnen würden deutlich häufiger leihen, wenn ihnen eine bequeme, qualitativ hochwertige und kostengünstige Ausleih-Infrastruktur zur Verfügung stünde. 

SHIRCLE things schafft genau das: eine Library of Things mit strukturiertem Community-Kreislauf, Selbstbedienung und Self-Checkout. So einfach wie die Bibliothek, aber für Things! Das Prinzip ist denkbar einfach: LEIH dir Alltagsgegenstände unkompliziert und günstig oder sogar gratis aus: Mitgliedskarte scannen, Artikel scannen, Ausleih bestätigen. RETOUR ist genauso einfach: Artikel scannen, Fragen zur Sauberkeit und Funktionstüchtigkeit beantworten, Retour bestätigen, fertig. BRING unerwünschte oder platznehmende Things vorbei: Das Thing bleibt im lokalen Kreislauf und Du erhältst das Recht, diese Kategorie gratis auszuleihen, solange Verfügbarkeit besteht. 

Unsere Mission ist es, ein neues Verständnis von Bedürfnissen zu schaffen, bei dem Zugang wichtiger ist als Eigentum. Gut für Planet und Portemonnaie. Wir wollen Ausleihen zur praktischen Selbstverständlichkeit machen. Jede Ausleihe statt Neukauf senkt CO₂-Emissionen durch reduzierte Herstellung und Transportwege und reduziert Konsumabfälle aller Art in der Stadt Zürich. 

Im Unterschied zu anderen Sharing-Initiativen, ob Peer-to-Peer-Ausleihe oder Standorte mit wenigen Artikeln, wird SHIRCLE things Hunderte von Artikeln an einem Ort im Pilotquartier bieten. Fensterroboter fürs Frühlingsputz? Bohrmaschine für die paar Schrauben in der Wand? Echte Teller fürs Gartenfest statt wegwerfbare? Noch ein Raclette-Grill für den Hosting-Abend? Fussballtore für das Schüeli-Training, wenn der Fussballplatz belegt ist? Ja, alles einfach ausleihen vom SHIRCLE things mit Inventar-Suchfunktion, Self-Check-in und Self-Checkout: eine einfache und schnelle kreisläufige Alternative zum Neukauf. 

Community Features: SpenderInnen können in der SHIRCLE App mitverfolgen, wie oft ihr gespendetes Thing ausgeliehen und wie viel CO₂ dadurch eingespart wurde. Kein Rätseln mehr, was mit dem Ding passiert ist. Und das Inventar wächst mit der Community: Per Community Voting in der SHIRCLE App können MitgliederInnen vorschlagen bzw. entscheiden, was als Nächstes angeschafft wird. 

Die Idee SHIRCLE things hat beim Climathon Züri 2025 den Publikumspreis und den 2. Jurypreis gewonnen. Die technische Plattform (Self-Check-in/Self-Checkout/SHIRCLE App) ist bereits im Einsatz bei SHIRCLE@Josy in Züri. Ab ca. Juni 2026 wird SHIRCLE@WilderMann voraussichtlich beim ehemaligen Wilder Mann einziehen und einige Dinge im Ausleih-Sortiment bis Februar 2028 haben. Ein SHIRCLE things im Netto-Null Pilotquartier würde diese Community-Sharing-Infrastruktur erstmals als vollwertige Library of Things dauerhaft in Züri verankern – und beweisen, dass gemeinschaftliches Ausleihen das new normal sein kann. 

Beispiel

leihlager.ch in Basel // leihbar.ch in Bern // https://shircle.ch/things // https://shircle.ch/pilotquartier 

Bist du eine Einzelperson oder Teil einer Gruppe?

Wir sind ein Unternehmen (z.B. Start-Up, KMU)

Name

SHIRCLE und silden ag

Setzt du die Idee allein um oder suchst du noch Mitstreiter*innen?

Ich/wir setzen die Idee selbstständig um

Beschreibe den/die Ort(e)

100 bis 200m² im Pilotquartier. Hell, einladend, Boutique-Atmosphäre. Ein Funktionscheck-Bereich um Geräte-Funktionen zu kontrollieren. Gute Lage: kreisläufiges Ausleih-Shoppen als Alltag, nicht als Umweg. // 100 to 200m² in the Pilotquartier. Bright, welcoming, boutique feel with a quality check area for testing items' functionality. Centrally located to make circular shopping an easy habit.

URL

Hier geht's zur Mitwirkungsplattform

 

 

Verschenken vervielfachen mit einem TauschOmat

Projektnummer

2292

Kurzzusammenfassung

Der Quartier-TauschOmat ermöglicht das einfache Tauschen von Alltagsgegenständen im öffentlichen Raum. Bewohner*innen können Dinge jederzeit abgeben oder mitnehmen – ohne Aufwand oder Termine. So werden Ressourcen geteilt, Abfall reduziert und ein lokaler Kreislauf im Quartier gestärkt.

Was soll entstehen?

In der Binz entsteht ein Quartier-TauschOmat, der das bekannte Prinzip von Bücherschränken auf Alltagsgegenstände erweitert: Bewohner:innen können Dinge, die sie nicht mehr brauchen, einfach einlegen und Andere können sie gratis mitnehmen. So wird Teilen so niederschwellig wie möglich - ganz ohne Terminabsprachen, und Öffnungszeiten, direkt im Quartier. 

Konkret wird an drei Standorten im Quartier je ein Bereich mit einem Automaten/Sharing-Modul aufgebaut, der von der Bevölkerung befüllt und gleichzeitig als Entnahmestelle genutzt werden kann, wie eine grosse, sichtbare Plattform zum Tauschen. Geteilt werden können z. B. Lampen, Möbel(-teile), Verbrauchsmaterial (wo sinnvoll), Sport-/Saisonartikel wie Schlittschuhe, sowie weitere gut erhaltene Gegenstände des täglichen Lebens. Der Fokus liegt auf Dingen, die sonst oft ungenutzt herumstehen oder vorschnell entsorgt werden. 

Der Automat schafft damit einen attraktiven, lokalen Kreislauf: weniger Neukäufe, weniger Abfall, mehr Wiederverwendung und ein Quartiergefühl, in dem Ressourcen gemeinsam genutzt werden. WOP und #MoveTheDate gestalten das Konzept, die Kommunikation und den Betrieb so, dass es klar, sicher und alltagstauglich funktioniert (einfache Regeln vor Ort, kuratierte Kategorien, regelmässiger Kontrolle bei Bedarf). Für allfällige Entsorgungen wird eine Kooperation mit dem ERZ angestrebt.

Beispiel

 Josy, Zirkulationszonen, Leihlager

Bist du eine Einzelperson oder Teil einer Gruppe?

Wir sind eine Organisation (z.B. Verein, Stiftung, Bildungseinrichtung, NGO)

Name

#MoveTheDate und World Of Plenty

Setzt du die Idee allein um oder suchst du noch Mitstreiter*innen?

Ich/wir setzen die Idee selbstständig um

Beschreibe den/die Ort(e)

An drei Standorten im Quartier, jeweils an gut sichtbaren, gut zugänglichen Orten mit hoher Frequenz (z. B. nahe Bahnhof/ÖV, Quartierwegen, Entsorgungsstellen oder Treffpunkten)

URL

Hier geht's zur Mitwirkungsplattform