Weniger Werbung, mehr Wiedikon – Platz für Ideen statt Konsumdruck

Kurzzusammenfassung
Das Projekt testet, wie sich Werbeflächen im Quartier statt für Konsum für Gemeinschaft, Kunst und Information nutzen lassen. Temporär werden Plakate neu bespielt und gemeinsam mit der Bevölkerung gestaltet. So wird der öffentliche Raum neu erfahrbar und der Konsumdruck reduziert.
Was soll entstehen?
Im Pilotquartier Binz wollen wir ausprobieren, wie sich unser Alltag verändert, wenn Werbeflächen nicht länger zum Mehrkonsum anregen, sondern der Quartiergemeinschaft selbst zugutekommen. Grossflächige Plakatwerbung hat heute den Zweck, unseren Konsum anzukurbeln. Mehr Konsum bedeutet jedoch mehr CO₂-Emissionen. Werberegulierungen gelten deshalb als ein wirksames Instrument, um klimaschädliche Konsumanreize zu reduzieren und den Weg Richtung Netto Null zu unterstützen.
Wie die Stadt Zürich künftig mit Werbung im öffentlichen Raum umgehen soll, ist noch offen. Hier kommt das Binz-Quartier ins Spiel – als Ort, an dem wir gemeinsam testen, wie sich alternativer Bespielungen der Werbeflächen aufs Klima, den Alltag und die Lebensqualität auswirken. Für eine begrenzte Zeit wollen wir auf ausgewählten Werbeflächen im Quartier verschiedene Ideen ausprobieren, wie Werbeflächen anders genutzt werden können: Von der visuellen "Auflösung" der Werbeflächen über Kooperationen mit Künstler:innen aus dem Quartier oder der SKDZ, der Bewerbung nachhaltiger lokaler Alternativen bzw. Kulturangeboten oder der Bespielung der Werbeflächen durch die Quartierbewohner:innen selbst.
Das Quartier wird so zu einem lebendigen Ort, in dem wir gemeinsam erleben, wie sich der öffentliche Raum ohne Konsumdruck anfühlt. Als Forschungsgruppe, die im Quartier verankert ist setzen wir das Projekt zusammen mit der Bevölkerung und lokalen Institutionen um und wollen herausfinden, wie öffentliche Räume im Kontext von Werbung wahrgenommen werden.
Beispiel
Baden Werbefrei
Bist du eine Einzelperson oder Teil einer Gruppe?
Wir sind eine Organisation (z.B. Verein, Stiftung, Bildungseinrichtung, NGO)
Name
Forschungsgruppe Nachhaltigkeitskommunikation und Umweltbildung IUNR ZHAW
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Ich/wir suchen noch Mitstreiter*innen
Beschreibe den/die Ort(e)
APG- Plakatwände an ausgewählten, vielfrequentierter Orten (Bahnhof Binz, Manesseplatz, oder Schmiede Wiedikon)
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